Neodym – Was ist das eigentlich?

Die von uns angebotenen Hochleistungsmagnete (auch Supermagnete genannt) bestehen zu einem großen Teil aus Neodym. Doch was ist das eigentlich?

In diesem Artikel möchten wir euch einen kleinen Einblick darüber geben:

Neodym
Neodym ist ein chemisches Element (Elemensymbol Nd, Ordnungszahl: 60), das zur Gruppe der Lantahnoide, sowie zu den Metallen der seltenen Erden zählt. Die Elementbezeichnung leitet sich von den griechischen Wörten  νέος neos ‚neu‘ und δίδυμος didymos ‚Zwilling‘ ab.

Geschichte
Wie bei so vielen Erkenntnissen in der Geschichte der Menschheit, waren auch an der Entdeckung sowie Extrahierung von Neodym eine Vielzahl von Wissentschaftlern beteiligt.
1841 gelang es erstmals Carl Gustav Mosander (schwedischer Chemiker und Chirurg) die seltene Erde Didym aus Lanthanoxid zu extrahieren. Allerdings bemerkte Per Teodor Cleve (schwedischer Naturforscher) ca. 33 Jahre später – im Jahr 1874 – dass es sich bei Didym eigentlich um 2 Elemente handete.
Die Trennung der beiden Bestandteile Praseodym und Neodym gelang dann im Jahr 1885 dem österreichischen Chemiker und Unternehmer Carl Freiherr Auer von Welsbach (auch bekannt als Gründer der Firma Osram).
Seit ca. 1925 wurde dann reines metallisches Neodym dargestellt, das heute unter anderem als Grundmetall für die Herstellung von Supermagneten verwendet wird.

Vorkommen
Die wichtigsten Vorkommen für das relativ seltene Element finden sich in China. Ca. 97% der Weltproduktion stammen aus diesem Land. Außerdem ist es auch in Australien in wirtschaftlich verwertbaren Mengen vorzufinden.

Neodym kommt ausschließlich in chemischen Verbindungen mit anderen Lantahnoiden vor:
– Monazit
– Bastnäsit
– Mischmetall

Die Jahresproduktion von Neodym wird auf ca. 20.000 t geschätzt.

Verwendung
– Neodym Supermagnete (Neodym-Eisen-Bor Verbindung)
– Neodymsalze zum Färben von Emaille
– UV-absorbierende Gläser
– Neodym-YAG Laser
usw.

Supermagnete aus Neodym findet ihr bei uns im Shop:
www.magnetmax.de

Quelle: wikipedia.de

Produktvorstellung: Metall-Haftgründe für Magnete

Bei vielen Anwendungen sind keine der beiden Seiten die magnetisch „verbunden“ bzw. verschließbar gemacht werden sollen, ferromagnetisch. Dies führt zu dem Problem, dass man nicht einfach auf einer Seite einen Magneten anschrauben oder ankleben kann, und der Schließmechanismus somit gegeben ist.

Für diesen Anwendungszweck präsentieren wir euch nun unsere Metall-Haftgründe für Magnete.
Es handelt sich hierbei um verzinkte Metallscheiben in unterschiedlichen Abmessungen.

Wir führen diese Magnethaftgründe in 2 verschiedenen Versionen:
1. Haftgründe für Magnete zum Anschrauben:
http://www.magnetmax.de/Magnetzubehoer/Haftgruende-zum-Anschrauben:::150_151.html
Diese Haftgründe haben eine Senkbohrung, sodass man sie einfach mit einer Senkkopfschraube an beliebiger Stelle anschrauben kann. Sehr beliebt sind diese Haftgründe vor allem im Messebau, Ladenbau und Möbelbau.

2. Haftgründe für Magnete zum Ankleben
http://www.magnetmax.de/Magnetzubehoer/Haftgruende-Selbstklebend:::150_152.html
Für Anwendungen bei denen man den Gegenstand in keinster Weise beschädigen (durch eine Schraube) möchte oder kann, empfehlen wir unsere selbstklebenden Haftgründe für Magnete. Diese Haftgründe sind ebenfalls verzinkt und haben auf der Rückseite ein Klebeband angebracht. Damit lassen sie sich sehr schnell überall befestigen.

Die Metall-Haftgründe für Magnete sind das perfekte Gegenstück für unsere Topfmagnete:
http://www.magnetmax.de/Flachgreifer-Topfmagnete:::133.html
Wir empfehlen immer auf der einen Seite einen Topfmagneten zu verwenden, und auf der anderen Seite eine Metallplatte (z.B. diese Haftgründe).

Aber auch für unsere Magnete zum Anschrauben (ohne Topf) sind sie das perfekte Gegenstück:
http://www.magnetmax.de/Magnete-zum-Anschrauben:::149.html

 

 

Produktvorstellung: Magnete zum Anschrauben

In unserem Magnet Shop www.magnetmax.de präsentieren wir euch ab sofort wieder tolle neue Produkte, die wir hier kurz vorstellen möchten:

http://www.magnetmax.de/Magnete-zum-Anschrauben:::149.html

Magnete zum Anschrauben
Bislang hatten wir nur Topfmagnete mir Senkung und Bohrung im Sortiment, um diese anzuschrauben. Dies ist natürlich eine sehr beliebte Variante von anschraubbaren Magneten. Kinderleicht lassen sich diese Magnete mit einer Senkkopfschraube an beliebiger Stelle fixieren. Sie sind daher sehr beliebte Magnete für Schreiner, Messebauer, Ladenbauer etc.

Ab sofort gibt es eine schöne Alternative für die Flachgreifer mit Bohrung und Senkung:
Wir führen ab sofort auch Neodymmagnete mit Bohrung und Senkung (ohne Stahlummantelung).
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Durch das Weglassen der Stahlummantelung sind diese Magnete deutlich günstiger als die Flachgreifer. Außerdem haben sie eine etwas höhere „Reichweite“. Die Flachgreifer sind zwar bei direktem Aufliegen auf den metallischen Gegenstand deutlich stärker (da das Magnetfeld durch den Stahlmantel „gebündelt“ wird), bei steigendem Abstand zum ferromagnetischen Stoff, sind hingegen die herkömmlichen Neodym Magnete besser geeignet.

Allerdings ist zu beachten, dass bei diesen Magneten zum Anschrauben der Magnet auch nicht duch einen Stahlmantel geschützt ist. Dies verhindert bei den Topfmagneten eine Beschädigung, da Neodym relativ spröde ist und leicht bricht.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Magnete evtl. einzulassen, sodass sie keinen direkten Schlag abbekommen.

Falls du Fragen hast, welche Magnete sich für deine Anwendung besser eignen, zögere nicht uns zu kontaktieren (info@magnetmax.de)

Die Magnete mit Bohrung und Senkung gibt es sowohl als Scheibenmagnete in runder Form in verschiedenen Größen, als auch in Quaderform.

Ebenfalls im Sortiment sind Magnetleisten, also relativ große Quadermagnete mit 2 Senklöchern zum Fixieren. Diese Magnete entwickeln aufgrund der Größe enorme Haftkräfe und eignen sich auch zum Anbringen von größeren Gegenständen.

Als Gegenstück für diese Magnete führen wir Metallhaftgründe für Magnete
Metallhaftgrund zum Anschrauben
Metallhaftgrund zum Ankleben

Magnete in der KITA-Praxis

Tipp für Erzieher und Erzieherinnen die gerne mal etwas mit Magneten in ihrer KITA durchführen wollen:

Die Kleinen Forscher (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung) haben einen sehr schönen Leitfaden zu dem Thema herausgebracht, wie man Kinder im KITA-Alter an die Thematik Magnetismus heranführen kann.

Downloaden könnt ihr die hier im PDF Format: Forschen mit Magneten

Empfohlene Materialien:
Für sehr junge Kinder empfehlen wir vor allem unsere Schulmagnete. Der Vorteil liegt darin, dass diese oft mit Nord- und Südpol beschriftet, und außerdem farblich gekennzeichnet sind, sodass man den Kindern die Thematik Nord- und Südpol leichter erklären kann.
Auch geeignet sind Ferritmagnete. Von Neodymmagneten würden wir in diesem Alter abraten, da die Magnete deutlich stärker sind, und somit evtl. zu Quetschungen oder Verletzungen führen können.

Kinderspiel: Mit magnetischer Kraft Büroklammern retten

Ein lustiges und spannendes Spiel für Kinder z.B. auf einem Kindergeburtstag, aber auch in der Schule als kleiner Versuch, um den Kindern die magnetische Kraft näher zu bringen:

Material: Ferritmagnet 40,0 x 20,0 x 10,0, Büroklammern, Trinkglas (am besten dünnwandig und ohne Verjüngung. Sehr gut eignen tun sich aber auch transparente Kunststoffbecher)

Anleitung:
Die Aufgabe der Kinder besteht darin, die Büroklammern aus dem Glas, gefüllt mit Wasser, zu holen, ohne nasse Finger zu bekommen und ohne das Wasser zu verschütten.
Zu allererst kann man hierzu zusammen mit den Kindern Ideen sammeln.
Anschließend erhält jedes Kind ein Magnet und darf mithilfe dieses Magnetes versuchen, die Büroklammer zu befreien, indem er den Magnet an der Außenseite des Glases langsam nach oben schiebt, sodass die Büroklammer im Inneren des Glases folgen kann.

Wir empfehlen für dieses Spiel Ferritmagnete, da sie bei gleicher Größe deutlich schwächer sind als Neodymmagnete und für Kinder dadurch einfacher und ungefährlicher zu benutzen sind.

Supermagnete / Neodymmagnete FAQ

Was genau sind eigentlich Supermagnete? Wie werden diese Magnete hergestellt? Wer hat sie entwickelt? Auf einige dieser Fragen möchte ich in diesem Beitrag eingehen.

Was sind Neodymmagnete?
Supermagnete / Neodymmagnete bestehen aus einer Legierung bestehend aus Neodym, Eisen und Bor (NdFeB). Entdeckt wurde diese Legierung im Jahr 1984. Seitdem hat eine Weiterentwicklung der Herstellungsmethoden dazu geführt, dass die Neodym Magnete noch etwas stärker wurden.
Es handelt sich bei diesen Magneten um die derzeit stärksten Permanentmagnete der Welt. Der Vorteil liegt in der extrem großen Haftkraft trotz geringen Volumens. Dies war mit anderen Werkstoffen bislang nicht möglich.
Hinzu kommt, dass Neodymmagnete ihre Haftkraft auch nach vielen Jahren nicht verlieren. Aus diesem Grund finden sie in vielen industriellen Produkten Anwendung. So werden sie z.B. in Elektromotoren und Generatoren eingesetzt. Aber auch im Metall- und Ladenbau gibt es viele praktische Einsatzzwecke.
In unserem Sortiment führen wir Neodymmagnete sowohl für den industriellen und handwerklichen, aber auch für den Heimwerker. Günstige Staffelpreise führen bei größeren Abnahmemengen zu sehr attraktiven Preisen für Magnete.

Wie und wo werden Neodym-Magnete hergestellt?
Die Herstellung der so genannten Wundermagnete ist sehr aufwändig. Da die seltenen Erden (Neodym) vor allem in China in großem Volumen zu finden ist, findet die Produktion hautpsächlich dort statt. Damit ist China der weltweit wichtigste Lieferant von Neodymmagneten (geschätzt werden ca. 90 Prozent der Weltproduktion). Aber auch in anderen Ländern (z.B. Australien) werden derzeit Vorkommen erschlossen.

Nun kommen wir zu den Produktionsschritten:
Zuerst werden die drei Grundrohstoffe Eisen, Neodym und Bor sowie einige andere Zusatzstoffe sehr fein zermahlen und im Vakuum verschmolzen.
Bei diesem Prozess entsteht die Legierung NdFeB (wird umgangssprachlich oft Neodym genannt, obwohl es aus den 3 Rohstoffen besteht).

Als nächster Schritt werden Rohlinge hergestellt. Dazu wird die Legierung NdFeB (Neodym-Eisen-Bor) leicht magnetisiert und in eine Form gepresst (meist quaderförmig oder zylindrisch). Diese Rohlinge werden anschließend dann im Vakuum erhitzt. Diesen Vorgang, bei dem die Legierung eine spezielle und für die spätere Magnetisierung wichtige Kristallstruktur erhält, nennt man auch sintern.

Nachdem die Rohlinge gesintert wurden, werden diese anschließend gedreht oder gesägt und somit in die gewünschte Form (Scheibenmagnete, Kugelmagnete, Quadermagnete, Stabmagnete, Ringmagnete, Würfelmagnete, Konus etc.) gebracht.

Jetzt werde die Rohmagnete, die bereits die endgültige Form haben, galvanisch beschichtet. Dieser Vorgang ist sehr wichtig, da NdFeB an der Luft nicht stabil ist, sondern langsam oxidiert. Das bedeutet, dass sich der Magnet ohne eine intakte Beschichtung langsam zersetzt. Zu sehen ist dies an der Bildung einer feinen Staubschicht und einem schwächer werden Magnetfeld.
In der Regel wird hierzu eine Nickelbeschichtung verwendet. Diese Beschichtung besteht aus 3 einzelnen Schichten (Nickel-Kupfer-Nickel) mit jeweils einer Dicke von ca. 4-7 Mikrometern. Wenn wir von einer Nickelbeschichtung sprechen, ist daher immer Ni-Cu-Ni gemeint. Es gibt auch andere Beschichtungen, wie z.B. Gold, Kupfer oder Chrom, aber auch bei diesen Beschichtungen wird vorher immer eine Ni-Cu-Ni Beschichtung aufgebracht und anschließend noch eine weitere Schicht verwendet. Im Endeffekt besteht eine Goldbeschichtung also z.B. aus Ni-Cu-Ni-Au.

Nachdem die Beschichtung aufgebracht wurde, werden die optisch bereits fertig aussehende Magneten magnetisiert, indem sie in eine Magnetspule gestellt, durch die eine Millisekunde lang ein sehr großer Strom fließt. Durch das extrem starke Magnetfeld, das in diesem Elektromagneten entsteht, werden die Neodymmagnete magnetisiert (Moleküle und Kristalle richten sich aus). Diese Magnetisierung bleibt bei den Magneten anschließend dauerhaft bestehen, da sie eine sehr spezielle Kristallstruktur haben.

Nachdem die Magnete fertig produziert sind, werden sie im letzten Schritt einer gründlichen Qualitätskontrolle unterzogen und verpackt.

Durch unsere jahrelange Zusammenarbeit mit professionellen und sorgfältig ausgewählten Werken in China können wir für den Kunden ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen. Auch in der Logistik greifen wir auf namhafte und zuverlässige Partner zurück, bei denen wir durch Rahmenverträge sehr gute Konditionen anbieten können.

Was ist bei Neodymmagneten zu beachten?
Man sollte unbedingt vermeiden, dass starke Magnete unkontrolliert aufeinanderstoßen. Bei der Kollision können Magnete zersprlittern. Gerade bei Todesmagneten können bei falscher Handhabung Quetschungen und Verletzungen entstehen.

Was sind eigentlich Todesmagnete?
Der Begriff „Todesmagnete“ hat sich für besonders große und damit unheimliche starke Neodymmagnete eingebürgert. Er ist auf die Gefahr zurückzuführen, die bei falscher Handhabung mit diesen Magneten entsteht. Todesmagnete sind meist größer als 70 mm und haben damit eine Haftkraft von mehreren hundert kg. Damit lassen sich sehr interessante und spannende Sachen anstellen. Natürlich sollte man aber vorher die Sicherheitshinweise gründlich studieren und auf die richtige Handhabung acht geben. Niemals sollten Todesmagnete in die Hände von Kindern gelangen.

 

Was sind Topfmagnete und welche Typen gibt es?

In diesem Blogartikel befassen wir uns mit dem Thema, was eigentlich Topfmagnete sind und welche verschiedene Topfmagnete-Typen es gibt.

Was sind Topfmagnete?
Bei Topfmagneten handelt es sich um Magnete, die in einen runden Stahltopf integriert sind (die verwendeten Magnete können z.B. aus Neodym oder Ferrit bestehen. Natürlich sind Neodymmagnete deutlich stärker).
Durch den entstehenden magnetischen Kurzschluss wird der magnetische Fluss verstärkt. Dadurch entsteht eine deutlich höhere Haftkraft, wenn der Magnet direkt auf einer dicken eisernen Oberfläche liegt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die sonst relativ empfindlichen Neodymmagnete durch den Stahltopf vor Beschädigungen geschützt werden.

Das praktische an der Bauform mit Topf ist, dass hieran Befestigungselemente, wie Gewinde, Gewindebuchsen, Karabiner etc. befestigt werden können.
Sie eignen sich sehr gut im Messe-, Anlagen, Metall- oder Ladenbau, da man sie leicht verschrauben kann. Aber auch für den Möbelbau sind sie gut geeignet.

Topfmagnete werden auch Flachgreifer (bedingt durch die niedrige Bauform), Montagemagnete, Greifmagnete oder Befestigungsmagnete genannt.

Welche verschiedene Arten von Topfmagneten / Flachgreifern gibt es?

Flachgreifer mit Bohrung und Senkung: Dieser Magnettyp besitzt eine mittige Bohrung mit Senkung. Somit kann man den Magnet mit einer Senkkopfschraube einfach überall anbringen. Diese Magnete werden unter anderem für den Metall- Anlagen- und Messebau sehr häufig verwendet.

Flachgreifer mit Zylinderbohrung: Diese Topfmagnete können ebenfalls mit einer Schraube befestigt werden (aber ohne Senkung). Hierfür eignet sich z.B. eine Torx- oder Imbusschraube.

Flachgreifer mit Gewindestift / mit Gewindezapfen: Diese Topfmagnete haben einen Gewindestift mit Außengewinde.  Damit lässt er sich z.B. mit einer Sechskantschraube anschrauben.

Flachgreifer mit Gewindebuchse: Diese Magnete haben eine Gewindebuchse, in die man z.B. Haken, Ösen etc. einschrauben kann. Normalerweise werden hierfür Standardgewinde z.B. M3, M4, M5, M6 oder M8 verwendet, sodass man Standardelemente einschrauben kann. Aber auch zum Befestigen einer Gewindestange eignen sich die Magnete sehr gut.

Flachgreifer mit Haken: Bei diesen Topfmagneten handelt es sich um Flachgreifer mit Gewindebuchse, die gleich im Set mit einem passenden Haken geliefert werden.

Flachgreifer mit Karabiner: Diese Topfmagnete enthalten im Lieferumfang einen passenden Karabiner. Der Vorteil gegenüber den Hakenmagneten ist, dass man Dinge sicherer befestigen kann, da es nicht über den Haken rutschen kann. Außerdem ist sehr praktisch, dass man den Karabiner kinderleicht aushaken bzw. abnehmen kann.

Flachgreifer mit Stahltopf zum Einkleben: Hierbei handelt es sich um Magnete, die in einen einfachen Stahltopf eingelassen sind. Diese Magnete können verwendet werden, wenn das Anschrauben nicht möglich ist. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass sie bei gleicher Größe eine höhere Haftkraft besitzen, weil die Kontaktfläche größer ist (durch das nicht vorhandene Loch). Der Vorteil gegenüber „normalen“ Magneten ohne Stahlummantelung ist einmal der, dass der Magnet vor Beschädigungen besser geschützt ist. Des Weiteren ist die Hafkraft direkt auf einer dicken eisernen Oberfläche besser.

 

Welche Magnete nehme ich für Glas Magnettafeln?

Für normale Magnettafeln aus ferromagnetischem Metall ist die Wahl auf geeignete Magnete ganz leicht getroffen. Hier eignen sich in Prinzip alle Magnete – man sollte nur je nach Gegenstand den man anbringen möchte, eine geeignete Haftkraft wählen.
Aber auch kleinste Magnete wie 1x1x1 mm Würfelmagnete halten auf so einer Magnettafel bestens.

Schwieriger wird es bei einer Glas-Magnettafel. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus einer Metallplatte, mit einer darüberliegenden Glasplatte. Es gibt sehr große Unterschiede im Handel (Stärke Glas und Stärke Metall). Umso stärker das Glas und umso dünner das Metall, desto stärker müssen die jeweiligen Magnete sein.

Vorab sei gesagt: Büromagnete mit schwerer Stahlummantelung (z.B. http://www.magnetmax.de/Bueromagnete/Grosser-Kegelmagnet-aus-Stahl-O-20-0-x-25-0-mm-haelt-10-5-kg::243.html) eignen sich nicht für Glasboards.
Auch herkömmliche Kühlschrankmagnete mit Ferritkern eignen sich nicht für Glasboards. Es müssen auf jeden Fall Supermagnete aus Neodym verwendet werden!

Da es schwierig ist, pauschale Aussagen zu machen, da Stärke der Glas- und Metallplatte im Handel stark variieren, geben wir folgende Empfehlung für Glastafeln mit einer Glasstärke von ca. 5 mm und einer Metallstärke von ca. 0,5 mm:

1. Für das Anbringen von einzelnen Blättern und Notizzetteln empfehlen wir eine Magnetstärke von ca. 6-8 mm, z.B.
Neodym Scheibenmagnet D7 x 7 mm
Neodym Würfelmagnet 7 x 7 x 7 mm
Neodym Stabmagnet 6 x 10 mm

2. Für das Anbringen von mehreren Blättern, Karton, Postkarten etc. empfehlen wir etwas stärkere Magnete, z.B.
Neodym Würfelmagnet 12 x 12 x 12 mm
Neodym Scheibenmagnet D12 x 10 mm

Magnete & Supermagnete im Alltag

Täglich begegnen uns im Alltag Magnete.
Beispiele hierfür sind nicht nur Pinnwand, Kühlschrank- oder Büromagnete.
Wenn man sich genauer umschaut, findet man im Alltag viel öfter Magnete – oft unbewusst.
Zum Beispiel in einem Kompass. In einem Kompass befindet sich eine drehbar gelagerte Magnetnadel (mit Süd- und Nordpol). Sie richtet sich entlang des Erdmagnetfeldes aus und hilft uns bei der Orientierung.

Relativ starke Magnete findet man außerdem in Lautsprecherboxen. Bei alten Röhrenbildfernsehern empfiehlt es sich daher, diese nicht zu nah zusammen aufzustellen, da die Magnete ansonsten die Bildqualität beeinflussen können.
In den Lautsprechern werden starke Magnete benötigt, um die darin befindlichen Magnetspulen im Rhythmus der Musik schwingen zu lassen.

Technische Magnete können in zwei Kategorien eingeteilt werden:
1. Permanentmagnete / Dauermagnete
Dauermagnete bestehen aus einem hartmagnetischem Material (z.B. Eisen, Nickel, Cobalt oder bestimmte Ferrite). Diese Magnete haben und behalten ihr statisches Magnetfeld, ohne dass sie wie Elektromagneten einen elektrischen Stromfluss benötigen.
Dauermagnete werden durch die Einwirkung eines Magnetfeldes auf ein ferrimagnetisches oder ferromagnetisches Material mit einer großflächigen Hysteresekurve erzeugt.
Erste künstliche Dauermagnete wurden ca. 1750 von John Canton entwickelt und hergestellt.
Die gebräuchlichsten Magnete im Alltag sind vor allem Ferritmagnete und Neodymmagnete (NdFeB Magnete), umgangsprachlich auch Supermagnete genannt. Im Gegensatz zu Ferritmagneten sind Neodymmagnete ungefähr 10 mal so stark. Diese Magnete können in einem handlichen Maß schnell Haftkräfte von mehreren hundert kg erreichen. Besonders starke Supermagnete (200kg+) werden oft auch Todesmagnete genannt. Dieser Name lässt sich auf die großen Kräfte zurückführen, die bei falscher Handhabung zu Verletzungen führen können. Es lassen sich aber auch sehr interessante Experimente damit durchführen.

2. Elektromagnete
Im Gegensatz zu Dauermagneten, die ihr statisches Magnetfeld dauerhaft behalten, benötigen Elektromagnete einen elektrischen Stromfluss, um ihr Magnetfeld zu erzeugen und zu halten. Der Vorteil ist, dass man das Magnetfeld jederzeit an- und ausschalten kann. So findet man Elektromagnete in jedem Elektromotor, aber auch in den meisten Haushaltsgeräten, wie z.B. Mikrowelle, Mixer, DVD Player etc.

Ein ganz besonderes „Magnet-Produkt“ ist die Festplatte im Computer. Hier ist neben dem Elektromotor, der für die schnelle Rotation des Speichermediums sorgt, eine magnetisierbare Schicht vorhanden, die die Daten als Folge von Nord- und Südpolen speichert. Die digitale Magnetspeichertechnik findet man ebenso in älteren Speichermedien, wie z.B. dem Tonbank, der Kassette oder dem Videorekorder.

Zu allerletzt sei noch gesagt, dass auch jedes Kabel, durch das Strom fließt, ein magnetisches Feld erzeugt. Mit einem Magnetsensor kann man daher versteckte Stromleitungen in der Wand finden.

Wasserenthärtung mit Magneten | Wasserentkalkung

Diese Frage erreicht uns oft per Email oder Telefon. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle etwas dazu schreiben:

Auf Verbrauchermessen aber auch bei Haustürgeschäften werden von vielen, teilweise sehr dubiosen, Anbietern, Magnetlösungen für die Wasserentkalkung angeboten und verkauft. Mittels magnetischer Kraft soll hierbei die Wasserhärte reduziert werden. Häufig werden diese magnetischen Wasserenthärter dann für mehrere tausend Euro verkauft.

Aber funktioniert das überhaupt und können unsere Magnete evtl. das Gleiche – aber zu einem Bruchteil des Geldes?

Uns ist kein Test bekannt, in dem die Wirkung dieser Geräte nachgewiesen ist. Das ist natürlich auch fraglich, da der Kalk ja nicht durch die Außenanbringung eines Magneten einfach so verschwinden kann. Die Anbieter begründen die Wirkungsweise von Entkalkungsmagneten so, dass die Kalkstruktur durch die Magnete in der Form verändert wird, sodass sich der Kalk anschließend dann nicht mehr in Leitungen, Wasserkochern, Kaffeemaschinen etc. ablagert. Hierzu wird ein Magnetvorrichtung auf die Haupttrinkwasserleitung montiert.
Insgesamt ist also fraglich, ob das funktionieren kann.

Allerdings:
Magnetische Bauteile, die als Entkalkungsmagnete verkauft werden können im Endeffekt auch keine anderen Magnetfelder erschaffen, als die Magnete, die wir in unserem Shop anbieten. Sollte es also mit den vermeindlichen „Spezial-Entkalkungsmagneten“ möglich sein, die Wasserqualität zu verbessern, so ist dies mit Sicherheit auch mit unseren Neodymmagneten möglich.

Wir können zwar aus vorher genannten Gründen, keine Bauleitung oder Materialempfehlung abgeben (da Tests bislang weder bei unseren Magneten, noch bei den als Entkalkungsmagnet verkauften Gerätschaften eine Wirkungsweise nachweisen konnten), jedoch haben uns bereits einige Kunden hierzu sehr positive Feedbacks gegeben.
Scheinbar durch ein Wunder ist nach dem Einbau von diversen Neodymmagneten die Wasserqualität gefühlt sehr stark gestiegen und es kam zu weniger Kalkablagerungen.

Insgesamt wissen wir also, dass wir es nicht wissen, ob es hier einen wirklich Effekt geht. Aber warum sollte man es nicht einfach versuchen, zumal gewöhnliche Neodymmagnete im Gegensatz zu den teuer verkauften Entkalkungsmagneten, zu erschwinglichen Preisen erhältlich sind.

Falls Sie einen Magnet für Rohrleitungen einsetzen wollen, experimentieren Sie doch einfach mal mit unseren Neodymmagneten:
http://www.magnetmax.de/Neodym-Scheibenmagnete:::117.html

Wir freuen uns natürlich über Ihr Feedback und Ihre Erfahrungen (egal ob positiv oder negativ).

Ihr Team von MagnetMax.de